18.11.2024

Üble Nachrede

Noch eine Strafanzeige gegen SRF

Der «Krypto-Prinz» Dadvan Yousuf zeigt SRF erneut an. Diesmal wegen Aussagen in einer Medienmitteilung.
Üble Nachrede: Noch eine Strafanzeige gegen SRF
Schon 2021 berichtete SRF über den jungen Kryptomillionär. (Bild: SRF/Screenshot)

Erst letzte Woche hat die Zürcher Justiz zwei SRF-Journalistinnen wegen übler Nachrede gegen Krypto-Investor Dadvan Yousuf verurteilt. Die Journalistinnen und das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) haben die Entscheide akzeptiert und die Strafbefehle sind rechtskräftig (persoenlich.com berichtete).

Nun hat Yousuf gegen SRF eine zweite Anzeige wegen übler Nachrede eingereicht, wie die CH-Media-Titel am Montag berichten. Die Zürcher Staatsanwaltschaft bestätigt gegenüber persoenlich.com den Eingang der Anzeige.

Dieses Mal sind unbekannte SRF-Mitarbeitende im Visier, wie unter anderem in der Aargauer Zeitung zu lesen ist. «Gegenstand der Anzeige ist eine Medienmitteilung, in der sich das SRF hinter die verurteilten Journalistinnen stellte. Darin heisst, es unter anderem, das SRF verzichte auf Einsprachen gegen die Strafbefehle, um die eigene Quelle zu schützen. In der Stellungnahme verlinkte SRF zudem den Bericht, der zur Verurteilung wegen übler Nachrede geführt hatte», heisst es im Artikel. (spo)


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