25.05.2021

NZZ

RMH Regionalmedien werden integriert

Die Minderheitsaktionäre erhalten für ihre Aktien eine Barabfindung. Wegen der Pandemie gibt es für die NZZ-Aktionäre keine Dividende

Auf Antrag des Verwaltungsrats hat die Generalversammlung der RMH Regionalmedien AG einer Fusion mit der NZZ Regionalmedien AG zugestimmt, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation fand die GV ohne Anwesenheit der Aktionäre statt.

Die NZZ Regionalmedien AG übernimmt die RMH Regionalmedien AG rückwirkend per 1. Januar 2021 mittels Absorptionsfusion unter Ausschluss der Minderheitsaktionäre. Diese erhalten für ihre Aktien eine Barabfindung, die auf einer unabhängigen und fairen Bewertung basiert und pro Aktie der RMH Regionalmedien AG 245 Franken beträgt. Die RMH Regionalmedien AG wird infolge der Fusion aufgelöst und im Handelsregister gelöscht.

Keine Dividenenausschüttung

Wegen der Corona-Pandemie gibt es bei der NZZ in diesem Jahr keine Dividende. Die Aktionärinnen und Aktionäre haben bei der Generalversammlung zugestimmt, auf die Dividende zu verzichten. «Der Verwaltungsrat begrüsst den Entscheid unserer Aktionäre, trotz gutem Konzernergebnis auf eine Dividende zu verzichten», wird NZZ-Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod in der Mitteilung zitiert.

Vor allem aus Solidarität mit den Mitarbeitenden und angesichts der immer noch unsicheren Folgen der Pandemie sei dies ein richtiger Entscheid, so Jornod weiter. Die NZZ bezog im Jahr 2020 Kurzarbeitsentschädigung, wie andere Medienhäuser auch. Sie erzielte trotz Pandemie einen Gewinn von 15,3 Millionen Franken. (pd/sda/lom)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen
Neue Podcast-Folge: Jetzt reinhören