26.05.2021

Die Wirtschaftsfrau

Zeitung erscheint neu als Magazin

Das neue Format bietet «noch mehr Inhalt und mehr Fachbeiträge zu den Themen Diversität, Frau und Karriere».

«Wir haben recherchiert, gelayoutet, geschrieben, entworfen, wieder verworfen, geändert und gekrampft. Nun freuen wir uns, die Frühlingsausgabe von ‹Die Wirtschaftsfrau› zum ersten Mal als Magazin in den Händen zu halten», werden Dunja Baltensweiler, Initiantin des Wirtschaftsmagazins, und Chefredaktorin Rebecca Baumann in einer Mitteilung zitiert.

diewirtschaftsfrau

Das Ziel der Publikation Die Wirtschaftsfrau, die bis anhin als Zeitung erschienen ist, liege darin, das Augenmerk auf weibliche Vorbilder in der Schweizer Wirtschaft zu legen. Dabei handle es sich um Frauen in Führungspositionen oder auch Pionierinnen, die sich in männlich dominierten Branchen behaupten würden. «Gerade in der heutigen Zeit, in welcher Diskussionen um gendergerechte Sprache, Diskriminierung am Arbeitsplatz und #MeToo an der Tagesordnung sind, handelt es sich um sehr relevante und aktuelle Themen, die bei der Leserschaft ein grosses Echo finden», so Baltensweiler.

Das neue Format bietet laut Mitteilung «noch mehr Inhalt und mehr Fachbeiträge zu den Themen Diversität, Frau und Karriere, alles gesammelt in einem Band». «Die Umstellung von einer Zeitung zum Magazinformat ist erfolgt, weil wir überzeugt sind, durch ein qualitativ hochwertigeres Produkt mehr Leute zu erreichen», so Baltensweiler weiter. «Viele Leute sind online unterwegs und informieren sich digital. Wir wollen mit unserem Magazin Mehrwert in haptischer Form bieten, indem wir spannende Fachbeiträge in den Bereichen Diversität und Karriere als Sammelband herausgeben.»

Das Magazin Die Wirtschaftsfrau erscheint zweimal jährlich. Als Zeitung erschien die Publikation viermal jährlich, wie es auf Anfrage heisst.

Baltensweiler und ihr Team engagieren sich laut Mitteilung auch auf andere Ebene für die Chancengleichheit in der Schweiz. 2016 haben sie die Jobplattform Frauenjobs.ch lanciert, auf welcher Firmen ihre Stellen inserieren können, für welche Sie sich mehr Bewerbungen von weiblichen Fachkräften erhoffen oder gezielt nach weiblichen Führungskräften suchen. (pd/cbe)


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