Werner J. Marti (Jahrgang 1961) verabschiedete sich am 28. Mai mit einem Kommentar über den Machtkampf zwischen den USA und China in Lateinamerika von der NZZ-Leserschaft. Marti stiess 1995 als Mexiko-Korrespondent zur NZZ, wechselte 1998 in die Auslandredaktion und war von 2008 bis 2013 Südamerika-Korrespondent in Buenos Aires. Er studierte Mathematik in Zürich sowie Politische Wissenschaft und Lateinamerika-Studien an der Virginia Tech und der University of Texas in Austin, wo er 1994 mit einer Dissertation über Guatemala abschloss. Laut dem Abschiedstext unter seinem letzten Artikel übernimmt der bisherige Inland-Redaktor Simon Hehli seine Nachfolge mit Fokus Lateinamerika.
Marcel Gyr (Jahrgang 1961) tritt per 30. Juni 2026 in den Ruhestand, wie die NZZ auf Anfrage bestätigte. Er begann seine journalistische Karriere 1983 beim Aargauer Volksblatt und war unter anderem Sportredaktor beim Tages-Anzeiger sowie Reporter bei der SonntagsZeitung, bevor er 2001 zur NZZ stiess, wo er zuletzt als Reporter tätig war. Bekannt wurde Gyr auch als Autor des Buches «Schweizer Terrorjahre», in dem er einen geheimen Deal zwischen der Schweiz und der PLO aus dem Jahr 1970 dokumentiert. (cbe)

