Twint bündelt die Bereiche Sales, Marketing und Marktentwicklung neu in einer gemeinsamen kommerziellen Organisation. Dafür schafft der Zahlungsdienstleister die Position des Chief Commercial Officer (CCO), die künftig die übergreifende Verantwortung für Markt- und Partnerseite des Unternehmens trägt.
Die neue Rolle übernimmt per 1. September 2026 Michael Eidel, der damit auch Mitglied der Geschäftsleitung wird. Eidel war zuletzt CEO des Zürcher FinTech-Unternehmens Yapeal, gab die operative Leitung dort aber bereits im März 2026 ab und wechselte in die neu geschaffene Funktion des Chief Strategy & Partnership Officer. Davor war er unter anderem bei internationalen Managementberatungen und Finanzinstituten tätig.
«Mit Michael Eidel gewinnen wir eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit mit fundierter strategischer und operativer Erfahrung», kommentiert Twint-CEO Markus Kilb die Personalie in einer Medienmitteilung. Eidel sei im Schweizer Finanz- und Fintech-Ökosystem bestens verankert und bringe die Expertise mit, Kundenbedürfnisse, starke Partnerschaften und skalierbare Angebote zu einem tragfähigen Geschäftsmodell zu verschmelzen.
Im Fokus der neuen kommerziellen Organisation stehen neben der Vereinfachung des digitalen Alltags für die Nutzerinnen und Nutzer insbesondere die Schaffung zusätzlicher Mehrwerte für den Handel sowie der Vorstoss in die Bereiche Rechnungen und Lastschrift.
Mit der neuen CCO-Funktion werden die bisher getrennten Rollen des Chief Sales Officer und des Chief Marketing Officer zusammengeführt. Adrian Plattner (CSO) und Jens Plath (CMO) verlassen Twint im Zuge dieser Umstrukturierung; sie sollen den Übergang in die neue Organisation in den kommenden Monaten noch begleiten. «Adrian Plattner und Jens Plath haben Twint über viele Jahre hinweg mit ausserordentlichem Engagement, hoher Professionalität und unternehmerischem Weitblick geprägt», erläutert Kilb.
Twint ist nach eigenen Angaben die führende Bezahl-App der Schweiz mit über sechs Millionen Nutzerinnen und Nutzern, einer Verankerung bei über 70 Banken sowie rund 80 Prozent aller Händler im Land. Das Unternehmen gehört der Banque Cantonale Vaudoise (BCV), PostFinance, Raiffeisen, UBS, der Zürcher Kantonalbank sowie SIX und Worldline. (pd/nil)

