TV-Serienhits wie «Game of Thrones» und der US-Wahlkampf füllen dem Medienriesen Time Warner die Kassen. Das Unternehmen gab am Mittwoch überraschend starke Quartalszahlen bekannt.
Im abgelaufenen Vierteljahr steigerte Time Warner den Gewinn um 25 Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar. Das Ergebnis je Aktie lag ebenso über den Analystenschätzungen wie der Umsatz, der um 2,5 Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar zulegte. Grund waren insbesondere deutlich höhere Abonnement-Einnahmen bei der konzerneigenen Kabelsendergruppe Turner Broadcasting, zu der unter anderem CNN und TNT gehören, und beim Bezahlfernsehsender HBO, der mehrere auch in Deutschland erfolgreiche Serien produziert und vermarktet.
Der Nachrichtensender CNN profitierte insbesondere von höheren Einschaltquoten vor der Präsidentschaftswahl im November. «CNN setzte seine Erfolge fort», erläuterte Time-Warner-Chef Jeff Bewkes. «So hat sich die Zuschauerzahl zur besten Sendezeit im Quartal mehr als verdoppelt.» Zum Konzern gehört ferner das traditionsreiche Filmstudio Warner Bros. (sda/reu)
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