Martin Suter, 68, Schweizer Bestsellerautor, ist überzeugt, dass man Reichsein lernen muss, "weil es mit Verantwortung verbunden ist". Wohlhabende Menschen würden oft als Leitfiguren wahrgenommen, sagte Sutter der "Bunten": "Eine Roelle, die die meisten überfordert, weil sie nicht in sie hineingewachsen sind."
Er befürchte zudem, "dass die Eigenschaften, die es braucht, sich in der finanziellen Hierarchie ganz nach oben zu ellbögeln, den Charakter nachhaltig beschädigen".
In Suters neuem Roman "Montecristo" geht es um die Gier nach Geld und Verrat. (Süddeutsche)
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