04.03.2002

Swiss

Bundesratsparteien verärgert über Markenstreit

Kein Verständnis bei den Parteipräsidenten.

Die SAirGroup will der Crossair im Interesse ihrer Gläubiger verbieten lassen, die Namen "Swiss" und "Swiss Air Lines Ltd." zu benutzen. Am Donnerstag hatte sie deshalb beim Zürcher Handelsgericht eine entsprechende Klage eingereicht ("persoenlich.com" berichtete). Dieses juristische Hickhack stösst bei den Bundesratsparteien auf kein Verständnis.

FDP-Präsident Gerold Bührer sagte im Abendjournal von Schweizer Radio DRS am Samstag, er habe überhaupt kein Verständnis für diesen Streit. "Ich glaube, die Rechtsabklärungen sind eingehend gemacht worden", so Bührer. Philipp Stähelin warnte im Zusammenhang mit dem innerschweizerischen Flugkonflikt bereits vor internationalen Folgen. "Ich gehe davon aus, dass auch im Ausland weitere Klagen folgen könnten", sagte der CVP-Präsident. Die Swissair wirft der ehemaligen Tochter Crossair vor, sie wolle den bekannten Markennamen für die neue Fluggesellschaft nutzen - ohne dafür zu bezahlen.


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