Vor dem Markteintritt hatten Medien über mögliche Preissenkungen im Schweizer Detailhandel spekuliert, während Kritiker dem Discount-Konzept geringe Erfolgschancen einräumten. Bedenken gab es insbesondere bezüglich der Arbeitsbedingungen und Löhne.
Heute betreibt gibt es 247 Aldi-Filialen in der Schweiz. Das Unternehmen beschäftigt rund 4000 Mitarbeitende. «Mit unserem Markteintritt haben wir das Bedürfnis der Konsumentinnen und Konsumenten nach günstigen Preisen erfüllt und bezahlen den höchsten Mindestlohn der Branche», wird Jérôme Meyer, Chef von Aldi Suisse, in einer Medienmitteilung zitiert.
Über die Jahre hat Aldi Suisse sein Konzept angepasst: Self-Checkout-Kassen wurden eingeführt, der Frischebereich ausgebaut. 2014 kam die Bio-Eigenmarke «Nature Suisse Bio» hinzu, 2022 folgte «retour aux sources». Mit «Saveurs Suisses» führte der Detailhändler zudem eine Regio-Eigenmarke ein.
2012 verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz nach Schwarzenbach (SG). 2021 startete der Online-Lieferdienst Aldi-now. 2023 erhielt Aldi Suisse ein Label für Lohngleichheit, 2025 einen «Lean & Green»-Stern für CO₂-Reduktion in der Logistik.
Das Unternehmen will auch künftig auf Preisführerschaft setzen und arbeitet nach eigenen Angaben mit regionalen Produzenten zusammen, wie Aldi Suisse schreibt. (pd/nil)

