25.10.2025

Peace Tea

Erstes Urban-Art-Tram fährt durch Zürich

Die Coca-Cola-Marke hat gemeinsam mit dem Zürcher Künstler Redl ein VBZ-Tram gestaltet. Laut den Verkehrsbetrieben Zürich ist es das erste Tram der Stadt, das von einem Urban Artist entworfen wurde.
Peace Tea: Erstes Urban-Art-Tram fährt durch Zürich
Hat für Peace Tea zur Spraydose gegriffen: der Schweizer Urban Art-Pionier Redl. (Bilder: zVg)

Das Tram verkehrt ab sofort im Liniennetz der VBZ. Redl, der seit über 20 Jahren in der Schweizer Urban-Art-Szene aktiv ist, hat für das Projekt ein Design entwickelt, das den Peace-Tea-Look mit seinem Illustrationsstil verbindet.

«Es ist uns wichtig, Räume zu schaffen, in denen sich Menschen kreativ entfalten können», wird Anna Cremer, Senior Marketing Managerin bei The Coca-Cola Company, in einer Mitteilung zitiert. «Mit dem Peace-Tea-Tram möchten wir zeigen, dass Kreativität überall Platz findet – auch dort, wo man sie vielleicht nicht erwartet.»

Der Künstler bezeichnet die Kooperation als besonders. «Dass ich gemeinsam mit meinem Team das erste offiziell gestaltete Tram in Zürich umsetzen durfte, bedeutet mir sehr viel», so Redl. «Urban Art hat vor langer Zeit in New York auf fahrenden Zügen begonnen – und jetzt ein solches Tram durch Zürich fahren zu sehen, ist für mich etwas ganz Besonderes.»

Mit der Kooperation betritt Peace Tea bewusst Neuland – zum ersten Mal arbeitet die Marke mit einem Urban Artist zusammen. Die Aktion folgt auf die Schweizer Markteinführung von Peace Tea im Frühling 2025 (persoenlich.com berichtete). Die Marke ist seit 2009 in Nordamerika erhältlich, die Schweiz ist der erste internationale Markt ausserhalb der USA. (pd/cbe)


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KOMMENTARE

Andreas Gossweiler
26.10.2025 10:07 Uhr
Das Entfernen von Graffiti verursacht bei den öV-Betrieben jährlich Kosten in Millionenhöhe. Und jetzt lassen die VBZ ein ganzes Tram monatelang mit Graffiti herumfahren. Das wirkt doch beinahe wie eine Einladung, um noch mehr Trams und Züge mit Graffiti zu verschandeln. Ich verstehe schon, dass die VBZ mehr Geld hereinholen möchten mit Werbung. Früher war die Werbung relativ kleinflächig auf Dachkanten, seit ein paar Jahren werden ganze Trams mit Werbung zugepflastert. Das habe ich schon immer als optisch unangenehm und als Verschandelung des Stadtbilds empfunden. Die Stadt Zürich kann doch den öV problemlos finanzieren ohne diese grossflächigen Werbe-Exzesse. Das Graffiti-Tram ist in diesem Kontext besonders absurd, denn hiermit wird Sachbeschädidgung als sogenannte «Kunst» glorifiziert, und das vom selben Unternehmen, das viel Arbeitszeit und Geld ausgeben muss zur Reparatur von Vandalismusschäden. Ist heute alles egal, Hauptsache die Kasse klingelt?
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