Das Online-Einkaufsverhalten der Generation Z unterscheidet sich markant von älteren Altersgruppen. Das zeigt das E-Shopper-Barometer von DPD und Geopost, eine Umfrage in 22 Ländern mit 1092 Teilnehmenden in der Schweiz.
Die 18- bis 27-Jährigen kaufen durchschnittlich 82-mal pro Jahr online ein – 44 Prozent mehr als der Durchschnitt aller befragten Altersgruppen zwischen 18 und 70 Jahren (57 Käufe). Über 90 Prozent der jungen Erwachsenen sind auf C2C-Plattformen aktiv, auf denen Privatpersonen insbesondere Secondhand-Produkte handeln.
Hohe Affinität zu KI und Community-Funktionen
57 Prozent der Generation Z nutzen beim Online-Shopping KI-gestützte Dienste – bei allen Altersgruppen sind es 41 Prozent. Ebenso viele setzen auf kollaborative und Community-Funktionen. 53 Prozent vertrauen auf Empfehlungen von Social-Media-Influencern (alle Altersgruppen: 40 Prozent). Nur ein Drittel der jungen Käufer bezeichnet die letzte Bestellung als unkompliziert.
80 Prozent der Generation Z kaufen über Social-Media-Plattformen ein, während es über alle Altersgruppen 59 Prozent sind. Für Käufe nutzen sie vor allem Facebook (42 Prozent), Instagram (42 Prozent) und YouTube (40 Prozent). Zur Inspiration dienen jedoch andere Kanäle: TikTok (52 Prozent) und YouTube (52 Prozent) liegen vorne, gefolgt von Instagram (49 Prozent) und Pinterest (33 Prozent).
Marken, Rabatte und Nachhaltigkeit
Die jüngere Generation zeigt eine höhere Affinität zu Marken: 60 Prozent ist es wichtig, trendige Marken zu kaufen (alle Altersgruppen: 41 Prozent). 71 Prozent freuen sich auf Rabattaktionen (alle: 60 Prozent). Gleichzeitig räumen 65 Prozent der Nachhaltigkeit Priorität ein und sind bereit, Opfer für den Planeten zu erbringen (alle: 51 Prozent). 56 Prozent kaufen mehr Secondhand-Produkte (alle: 42 Prozent), und 64 Prozent würden für umweltfreundliche Produkte mehr zahlen (alle: 51 Prozent).
64 Prozent der Generation Z machen sich Sorgen über die Auswirkungen des E-Commerce auf die Gesellschaft – bei allen Altersgruppen sind es 54 Prozent. (pd/nil)

