Vor einer Woche wurde einem Medienbericht zufolge bekannt, dass der langjährige MCH-Group-Aktionär Erhard Lee einen Verkauf des Messebetreibers erreichen möchte (persoenlich.com berichtete). Ganz anders sieht das der Grossaktionär James Murdoch – das vierte von sechs Kindern des US-Medienmoguls Rubert Murdoch glaubt an eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens, wie er in einem Interview mit der NZZ am Sonntag erklärt. Über der MCH Group schwebt allerdings ein Damoklesschwert: Der Kanton Basel-Stadt muss eine Kapitalerhöhung von bis zu 34 Millionen Franken genehmigen. «Wir konzentrieren uns darauf, diese Kapitalerhöhung wie geplant und auch im Rahmen der nötigen politischen Prozesse durchzuführen», so Murdoch.
Zudem räumt der 49-Jährige mit Spekulationen auf, wonach die Art Basel nach Paris verlegt werden soll. Diese Absicht besteht offenbar nicht, wie aus dem NZZaS-Interview mit James Murdoch hervorgeht. Im Oktober wird die erste Ausgabe von «Paris1, par Art Basel» durchgeführt. Jede Art-Basel-Veranstaltung auf der ganzen Welt habe einen anderen Charakter, so Murdoch weiter. Die Veranstaltung in Miami sei ganz anders als die in Basel – gleiches gelte für die Veranstaltung in Hongkong. Das Team konzentriere sich darauf, auch Paris unverwechselbar zu machen. (pd/tim)

