Lara Zanetti und Clement Obiegbu haben Oniwa gegründet. Sie war Marketingmanagerin bei Chimpy, er arbeitete bei Heimat Berlin und TBWA\Zürich. Als gemeinnütziger Verein arbeitet die Organisation ausschliesslich kostendeckend oder pro bono für NGOs, NPOs, Initiativen und Unternehmen mit gesellschaftlichem oder ökologischem Purpose.
«Bei Oniwa arbeiten wir ausschliesslich für NGOs, Initiativen und Unternehmen mit umwelt- und gesellschaftlichen Purpose zusammen, das schliesst bewusst vorweg vieles aus», so Obiegbu, der zu seiner Zeit bei TBWA\Zürich unter anderem auf Kunden wie McDonald's gearbeitet hatte. Zanetti und Obiegbu hatten sich bei Chimpy kennengelernt, heisst es in einer Mitteilung, die persoenlich.com exklusiv vorab vorliegt.
Die Überzeugung der beiden: In Zeiten von gewachsenem Bewusstsein für Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung darf gutes Marketing kein Luxusgut für die grössten Konzern-Geldbeutel bleiben. Oniwa versteht sich nicht als Agentur im klassischen Sinne, sondern als kollektive Bewegung für Sinn und Haltung in der Kommunikation. Man positioniere sich bewusst als Gegenmodell zu gewinnorientierten Agenturen, verstehe sich aber nicht als Konkurrenz.
Portfolio und Finanzierung
Das Leistungsportfolio umfasst Social Media Marketing, Spenden- und Markenkampagnen sowie Stunt- und Eventkonzeption. Das Netzwerk hinter Oniwa besteht aus Fachleuten aus Strategie, Design und Social Media mit Erfahrung aus internationalen Agenturen und grossen Marken.
Die Finanzierung soll über reguläre Aufträge, Spenden und Förderbeiträge erfolgen. Für Fachleute aus der Marketingbranche gibt es zudem die Möglichkeit, freiwillige Arbeitszeit zu spenden und so aktiv wohltätige Projekte zu unterstützen. Dieses Modell soll es ermöglichen, auch langfristig pro bono oder kostenreduzierte Projekte für NGOs, NPOs, soziale Initiativen und nachhaltige Unternehmen umzusetzen.
Zu möglichen ersten Kunden möchte man noch keine Auskunft geben. «Es gab bereits erste gute Gespräche und wir hoffen schon bald, die erste Oniwa-Kampagne präsentieren zu können», so Zanetti. (pd/cbe)

