Schweiz Tourismus (ST) meldet nach den Gruppenspielen der Uefa Women's Euro 2025 eine positive Zwischenbilanz. Die acht Host Cities verzeichnen höhere Hotelauslastungen. Basel geht von 5 bis 10 Prozent Zuwachs im Juli aus, Luzern rechnet mit einem Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Thun meldet eine Auslastung von 86 Prozent, St. Gallen erreicht an Spieltagen 80 bis 100 Prozent. Auch Bern, Sion, Zürich und Genf spüren eine erhöhte Nachfrage.
Für die touristische Kommunikation rund um das Turnier setzt Schweiz Tourismus 5,6 Millionen Franken ein, davon 4,5 Millionen vom Bund. Im Auftrag des Bundes koordiniert die Organisation vor und während des Turniers die nationale touristische Kommunikation in Zusammenarbeit mit den Austragungsorten, der Uefa Women's Euro 2025 und dem Schweizerischen Fussballverband. Es handelt sich um die grösste ST-Kampagne des Jahres 2025 (persoenlich.com berichtete).
Auf Social Media verzeichnet die Organisation über 440 Beiträge auf den eigenen Kanälen – ein Rekord für eine ST-Einzelkampagne, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Das Video mit Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter erreichte auf Instagram eine organische Reichweite von 217'000 Aufrufen, auf TikTok 100'000 Aufrufe. Der Spot «Waiting for the game» kam auf YouTube auf über 11,5 Millionen Aufrufe.
Zahlreiche internationale Medien berichten über das Ferienland Schweiz im Zusammenhang mit der Fussball-EM, darunter The Express (UK), ARD-Morgenmagazin, Bild Zeitung (Deutschland) und Gazzetta (Italien).
Die Website switzerland.com/weuro2025 verzeichnet eine starke organische Nachfrage mit über 50 Prozent der Zugriffe. Plakate und Lichtinstallationen in Berlin und London sorgen für zusätzliche Sichtbarkeit im Ausland.
Für die letzten Turnierwochen sind weitere Aktivitäten geplant, darunter der Besuch von Cazé TV aus Brasilien sowie der italienischen Fussballmoderatorin Diletta Leotta. Eine LinkedIn-Kampagne soll gezielt Event-Organisatoren in verschiedenen europäischen Märkten ansprechen. (pd/cbe)

