13.04.2024

Onlinehandel

Temu erhitzt die Gemüter in der Schweiz

Der Verband der Schweizer Detailhandelsunternehmen hat die Politik zum Handeln bezüglich ausländischer Onlinehändler aufgerufen.
Onlinehandel: Temu erhitzt die Gemüter in der Schweiz
Temu hat innert weniger Monate einen rasanten Aufstieg in der Schweiz hingelegt. (Bild: Keystone/DPA/Hannes P Albert)

Konkurrenz werde begrüsst, doch müssten gleich lange Spiesse für alle gelten, sagte die Direktorin der Swiss Retail Federation, Dagmar Jenni, zu Blick. Ausländische Onlinehändler, wie die chinesische Plattform Temu, würden nicht der schweizerischen Gesetzgebung und Kontrollen unterliegen.

Neu sei das Problem nicht. Doch würden Schweizerinnen und Schweizer zunehmend bei ausländischen Händlern wie Temu einkaufen, schrieb auch CH Media. Im letzten Jahr gaben sie 2,2 Milliarden Franken bei ausländischen Onlinehändlern aus.

Der chinesische Onlinehändler Temu erobert Europa mit aggressiven Werbekampagnen und extrem niedrigen Preisen (persoenlich.com berichtete). (sda/cbe)


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KOMMENTARE

Max Röthlisberger
13.04.2024 20:04 Uhr
Nur die "freien Medien" freuen sich. Ueberall und an prominenter Stelle bezahlte "Temu Inserate" online. Warum soll ich z.Beispiel bei Tutti noch etwas kaufen, wenn ich über die Suchbegriffe direkt auf die relevante Temuseite geleitet werde ? Warum ?
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