14.01.2005

Schweizer Presse

2004 mit fast fünf Prozent weniger Inseraten

Rückläufige Tendenzen im vierten Quartal.

Die Inserate in der Schweizer Presse sind 2004 um 4.9 Prozent gesunken. Die Zahl der Beilagen nahm hingegen um mehr als ein Viertel zu. Dies deutet die Wemf AG für Werbemedienforschung als eine gewisse Verlagerung von Anzeigen hin zu Inseratebeilagen.

Der Rückgang der Inserateseiten bei der Tages-, Wochen- und Sonntagspresse sei zum Teil auch darauf zurückzuführen, dass die Tageszeitung Der Bund seit Anfang 2004 mit der Berner Zeitung kooperiere und daher für diesen Titel keine separate Anzeigenseiten mehr ausgewiesen wurden, schreibt die Wemf weiter.

Das Inseratevolumen der Finanz- und Wirtschaftspresse lag nur unwesentlich unter dem Vorjahresniveau (-0.3 Prozent). Bei der Publikumspresse ergab sich ein Rückgang um 3.3 Prozent. Bei der Fachpresse wurde eine leichte Zunahme (+0.6 Prozent) festgestellt.

Der negative Trend flachte vom ersten zum dritten Quartal langsam ab. Verschiedene Kategorien, wie beispielsweise die Finanz- und Wirtschaftspresse, die Spezialpresse und die Fachpresse wiesen im dritten Quartal gar Zuwächse auf. Im vierten Quartal waren jedoch wieder rückläufige Tendenzen feststellbar. Dies war primär auf den schwachen Oktober 2004 zurückzuführen.

Abflachung

Im Monat Dezember nahm das Inseratevolumen in der Tagespresse im Vergleich zum Vorjahr um 0.4 Prozent ab. Während die kommerziellen Anzeigen um 4.4 Prozent zurück gingen, erhöhten sich die Stellenanzeigen um 15.3 Prozent. Die regionale Wochenpresse (+4.3 Prozent) und die Sonntagspresse (+12.3 Prozent) konnten zulegen.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen