Krim-Kongo-Fieber in Griechenland, Hühnersuppe als Gesundheitsrisiko, Staubstürme in Serbien – bisher mussten Blick-Journalistinnen und -Redaktoren selbst in die Tasten greifen, wenn sie solche Themen ihrem Publikum präsentieren wollten. Seit Anfang dieser Woche geht das einfacher und direkter.
«Dieser Artikel ist zuerst auf Blic.rs erschienen»
Im Rahmen eines Tests veröffentlicht Blick.ch Beiträge ausländischer Ringier-Titel wie blikk.hu aus Ungarn oder Blic.rs aus Serbien. Die übernommenen Artikel sehen nicht anders aus als die übrigen Texte auf Blick.ch, einzig der Hinweis am Ende verrät die Herkunft. Da steht in kursiver Schrift «Dieser Artikel ist zuerst auf Blic.rs erschienen.»
Ziel der Artikelübernahme sei es, «erfolgreichen Ringier-Geschichten gruppenweit eine zweite Bühne zu geben», antwortet Ringier-Sprecherin Johanna Walser auf Anfrage. Mithilfe der KI-Plattform Artificial Intelligence Platform (AIP) werden die Texte inhaltlich geprüft und können dann «technisch sehr schlank» übernommen werden, so Walser weiter. Als Autorenzeile steht «Blick Newsdesk und BliKI».
Blick.ch als Plattform für Ringier-Universum
Mit diesem Schritt prüft Ringier die Internationalisierung seiner bisher erst im Rahmen von Ringier Medien Schweiz praktizierten Plattformfunktion. So veröffentlicht Blick.ch schon heute regelmässig Artikel von Beobachter, Glückspost oder Handelszeitung.
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11.07.2025 09:56 Uhr

