Bruno Hug, Verleger der «Obersee Nachrichten», will doch nicht Stadtpräsident von Rapperswil-Jona werden. Der 62-Jährige verkündete in einer Pressekonferenz, die auf seiner Facebook-Seite übertragen wurde, dass er für den zweiten Wahlgang nicht mehr antrete.
Er schlägt stattdessen den 42-jährigen Anwalt Martin Stöckling vor, der vor einer Woche für die FDP in den Stadtrat gewählt wurde. «Unsere Stadt steht vor grossen Aufgaben und ist im Wandel zu einer wichtigen Schweizer Stadt. Da hilft Kontinuität weitaus mehr als ein Übergangspräsident wie ich es wäre», schreibt Hug zudem in einer Mail, in welcher er seinen Wahlhelfern «herzlich für die bisherige grosse Unterstützung» dankt.
Hug verweist zudem auf die Vorabversion eines Interviews, welches er in der nächsten Ausgabe der «Obersee Nachrichten» veröffentlichen will.

Hugs Rückzieher kommt doch sehr überraschend, lag er doch nach dem ersten Wahlgang mit rund 1500 Stimmen vor dem amtierenden Stadtpräsidenten Erich Zoller (persoenlich.com berichtete). Über die Gründe kann nur spekuliert werden, hatte Kesb-Kritiker Bruno Hug während Wochen einen sehr pointierten und engagierten Wahlkampf geführt. (ma)

