Während die Verleger am Jahreskongress ihres Verbandes Schweizer Presse bereits ans Feiern denken würden, wie es einer Medienmitteilung der comedia vom Freitag heisst, weise die Mediengewerkschaft darauf hin, dass die Printmedienbranche vor verschiedenen Herausforderungen stehe. Die statutarisch abgesegnete Abspaltung der beiden regionalen Verlegerverbände der Romandie und des Tessins weise auf eine bedenkliche Entwicklung in der Schweizer Medienlandschaft hin. Die comedia werde daher alles daran setzen, dass kollektive Vertragsverhandlungen nicht multipliziert, sondern im Gegenteil die regionalen Gesamtarbeitsverträge einander angenähert werden, wie es weiter heisst. Handkerum begrüsst die Gewerkschaft die Statutenänderung des Verbandes Schweizer Presse, welche es nun erlaubt, dass die Gratiszeitungen in den Verlegerverband aufgenommen werden.
21.09.2001
Kongress Schweizer Presse
comedia besorgt über Abspaltung von Romandie und Tessin
Die Mediengewerkschaft macht sich weiterhin für 5 Prozent mehr Lohn stark.
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