09.12.2025

UKW | Halbierungsinitiative

«Die SRG hat das Gesicht verloren»

Das Parlament erlaubt den Weiterbetrieb von UKW. Im Podcast diskutieren Verleger Matthias Ackeret und Redaktorin Sandra Porchet, was der Entscheid unter anderem für die SRG bedeutet, die die Umstellung auf digitale Kanäle vollzogen hatte. Ausserdem sprechen sie über die Kampagne des Nein-Komitees zur Halbierungsinitiative.
UKW | Halbierungsinitiative: «Die SRG hat das Gesicht verloren»
Nach dem Ständeratsentscheid muss die SRG auf UKW zurückgehen, findet Matthias Ackeret im persoenlich.com-Podcast. (Bild: Keystone/Petra Orosz)

Der Ständerat hat am Dienstag nach dem Nationalrat ebenfalls grünes Licht zur Betriebsverlängerung von UKW gegeben. Nach Ansicht von Matthias Ackeret muss nun die SRG auf UKW zurückgehen: «Es ist ein Bedürfnis der Zuhörerinnen und Zuhörer.» Zu seiner Aussage, dass die SRG das Gesicht verloren habe, entgegnet Sandra Porchet: «Eigentlich ist es eher für die Privatradios ein Gesichtsverlust, weil UKW für sie schon zweimal verlängert worden ist.»

Am Montag hat das Nein-Komitee zur Halbierungsinitiative seine Kampagne im Hinblick auf die Abstimmung vom 8. März lanciert. «Der Abstimmungskampf ist aber schon voll im Gange, und die SRG-Gegner haben in der Kommunikation die Oberhand», bemerkt Porchet. Für Ackeret könnte das Sujet des Lauberhornrennens «Plus-Punkte geben», weil es unmittelbar vor der Abstimmung stattfindet.

Die neuste Podcastfolge wurde am Dienstag in den Redaktionsräumen der persönlich Verlags AG in Zürich-Wiedikon aufgezeichnet. Der persoenlich.com-Podcast erscheint wöchentlich immer am Dienstag und ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcastplattformen – wie SpotifyYouTube oder Apple Podcast – verfügbar. In Zweierkonstellation diskutiert die Redaktion über aktuelle Themen und Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. (spo)


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