Die Service-public-Sender aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich haben sich Mitte April an ihrer 59. Koproduktionstagung in Wien auf die Fortsetzung bewährter Reihen geeinigt. Das schreibt SRF in einer Medienmitteilung.
Für die Jahre 2026 und 2027 ist die Weiterführung bekannter Filme und Formate geplant, darunter etwa «Der Alte», «Die Toten vom Bodensee», «Die Bergretter» und «Lena Lorenz». Bereits früher angekündigt wurde eine Wiederauflage von «Wetten, dass…?». Das Koproduktionsvolumen der drei Rundfunkunternehmen lag 2025 bei rund 130 Millionen Euro.
Zu den erfolgreichen Koproduktionen des Jahres 2025 zählten nach Angaben von SRF bewährte Programme wie «Jenseits der Spree», «Die Chefin» und «Der Bergdoktor» sowie neue Formate wie «Mordufer». Weitere bereits beschlossene Produktionen stehen noch vor der Ausstrahlung, darunter auch Eurovisions‑Ausgaben von «Aktenzeichen XY» mit Fällen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
SRF war letztmals mit Nathalie Wappler als Direktorin an der Tagung vertreten; Sie tritt Ende April 2026 von ihrem Amt zurück. In der Medienmitteilung kommentierte Wappler die Bedeutung der Koproduktionen so: «Die Herausforderungen sind in allen drei Ländern vergleichbar. Umso mehr Bedeutung kommt der Zusammenarbeit mit ZDF und ORF zu. Sie erlaubt es uns, Kräfte zu bündeln, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam starke Programme für ein breites deutschsprachiges Publikum zu realisieren.»
Die Tagung findet seit 1967 jährlich statt und dient der gemeinsamen Programmentwicklung für den deutschsprachigen Raum. (pd/nil)

