04.02.2026

Communication Summit

Mehr Fakten, weniger Klickjagd wünschenswert

Über 200 Gäste haben am Dienstagabend dem Referat von Roger de Weck und der anschliessenden Diskussion an der ETH Zürich beigewohnt. persoenlich.com zeigt die Bilder des Anlasses.
Communication Summit: Mehr Fakten, weniger Klickjagd wünschenswert
Publizist Roger de Weck kritisierte unter anderem die Jagd auf Klicks der privaten Medienhäuser. (Bilder: zVg/Stefan Weiss)

Unter dem Titel «Fakten oder Framing? Vertrauen oder Täuschung?» hatten der Zürcher Presseverein (ZPV) und die Zürcher PR-Gesellschaft zum Communication Summit eingeladen. «Wir leben in einer Zeit, in der sich News immer schneller verbreiten – und Fake News noch schneller», sagte Fabienne Sennhauser, Präsidentin des ZPV, in ihrer Willkommensansprache.

Zum Einstieg hielt Publizist Roger de Weck ein Impulsreferat. Der ehemalige SRG-Chef kritisierte scharf, dass die privaten Medienhäuser Klicks hinterherjagen, statt fundierte Recherchen zu liefern. Er prangerte unter anderem seinen ehemaligen Arbeitgeber TX Group an. «Mit der TX Group bin ich einverstanden, dass man Journalismus nicht querfinanzieren soll, aber es geht nicht um Querfinanzierung, sondern darum, in den Journalismus zu investieren. Die TX Group hätte sehr wohl das Kapital gehabt, in den Journalismus zu investieren. Die Medienlandschaft würde heute anders aussehen.»

Anschliessend diskutierte ein Panel unter der Leitung von Ex-SRF-Journalist Reto Lipp weiter. Vertreten waren Tamedia-Kommchef Edi Estermann, Jella Hoffmann, CEO der Wemf, Joachim Braun, Leiter Chefredaktion der Südostschweiz, Podcast-Produzent Fabio Nay und SBB-Kommchef Andreas Stuber. (spo)


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