Der Stiftungsrat des Zürcher Journalistenpreises hat Nina Jecker einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt, teilt die Organisation mit. Jecker ist stellvertretende Chefredaktorin der Basler Zeitung und verantwortet dort unter anderem strategische Entwicklung, neue Formate sowie Kooperationen und technologische Innovationen.
Zuvor arbeitete sie in verschiedenen Führungs- und Redaktionsfunktionen bei der Basler Zeitung, beim Tages-Anzeiger und bei 20 Minuten. Sie studierte Journalismus und Kommunikation an der Schule für Angewandte Linguistik in Zürich und bildete sich in den Bereichen Leadership, Transformation und KI weiter.
Unter Britschgis Leitung wurde der Preis für die gesamte Deutschschweiz geöffnet, die Jury verjüngt und die Finanzierung durch grosse Verlagshäuser gesichert. Zudem wurden die Governance überarbeitet und der Webauftritt modernisiert.
Der Zürcher Journalistenpreis gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Journalismus in der Schweiz. Seit 1981 werden herausragende Beiträge aus Print- und Onlinemedien prämiert. Die Hauptpreise sind mit je 10'000 Franken dotiert, der Newcomer-Preis mit 5000 Franken. Träger der Stiftung sind CH Media, NZZ, Ringier und Tamedia. Die nächste Verleihung findet am 12. Mai in Zürich statt. (pd/spo)

