Die Kampagne «Jede Hilfe zählt» von Unicef Schweiz und Liechtenstein läuft ab dem 7. November. Entwickelt hat sie die Inhouse-Agentur der Organisation. Die vier Botschafterinnen und Botschafter treten laut Mitteilung erstmals gemeinsam auf und gelten als Absender des Mailings. Carlos Leal hat einen Gastauftritt.
Der Trailer enthält keinen direkten Spendenaufruf. Er soll Neugier auf den Brief wecken und so die Lücke zwischen digitalem Konsum und physischem Mailing schliessen. «Der Trailer bittet nicht um Geld, sondern erzeugt Relevanz», heisst es in der Mitteilung. Unicef begründet den Ansatz mit dem Hochbetrieb im Spendenmarkt zum Jahresende: Viele Mailings landeten ungelesen im Altpapier. Ergänzt wird der Trailer durch fünf Sekunden kurze Spendenaufrufe der Prominenten. Dieses TV-Format setzte die Organisation bereits im Vorjahr ein.
Trailer und Streuwurf sind Teil einer Kampagne über TV, Kino, DOOH, Railposter und digitale Kanäle. Dazu kommt Medienarbeit, etwa Beiträge, in denen Kurt Aeschbacher von einer Programmreise nach Somalia berichtet. Inhaltlich steht der Schwerpunkt «Kinder schützen» im Zentrum, mit Fokus auf Gesundheit und Ernährung in den Krisenregionen Somalia, Sudan und Gaza. Angaben zu Budget, Auflage des Mailings oder zum Spendenergebnis der Vorjahreskampagne macht Unicef keine. (pd/cbe)
Credits
Kreation und Umsetzung: Unicef Schweiz und Liechtenstein (Inhouse-Agentur); weitere Beteiligte: Eric Andreae (Drehbuch, Regie, Schnitt), Sebastian Klinger (Kamera, Farbkorrektur), Elia Quadri (Licht), Moira Amstutz (Maske), Alexander Stratigenas (Sounddesign), Francesca Cattaneo (DOOH-Animation); verantwortlich bei Detail: Marjeta Morinc (DTP).


